Weihnachtsmarkt erfreut sich größter Beliebtheit
Der Frankfurter Weihnachtsmarkt wird wieder eröffnet. Am Mittwoch ist es soweit und die Oberbürgermeisterin Petra Roth eröffnet den traditionsreichen Markt zusammen mit dem Glockenspiel der Nikolai-Kirche. Außerdem wird es ein Weihnachtskonzert der Sängerin Ireen Sheer zu hören geben. Es werden wieder ungefähr 3 Millionen Besucher_innen erwartet. Diese können sich dann an den über 200 Ständen erfreuen und Glühwein trinken und sowohl traditionelles speisen als auch internationale Spezialitäten entdecken. Besonders typisch für Frankfurt sind die Brenten und Quetschmännchen. Das sind Backwaren, die schon seit Jahrhunderten in Frankfurt gegessen werden. Auch den Weihnachtsmarkt gibt es schon seit vielen Wintern. Die älteste historische Erwähnung stammt aus dem Jahr 1393. Der Frankfurter Weihnachtsmarkt ist einer der größten in Deutschland und zieht jedes Jahr Besucher aus aller Welt an. Das bringt natürlich auch ein großes Geschäft mit sich. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen lässt jeder Tourist ungefähr 35 Euro in der Stadt und etwa ein Drittel davon wird auf dem Weihnachtsmarkt ausgegeben. So entsteht bei rund drei Millionen Gästen ein Bruttoumsatz von mehr als 100 Millionen Euro in der Stadt.
Auch ein Weihnachtsbaum wird natürlich nicht fehlen. Eine 100 Jahre alte und 28 Meter hohe Fichte wird aufgestellt werden. Mit etwa 5000 Lichtern und 500 Schleifen und Glocken geschmückt wird sie ein unabdingbares Highlight des Marktes. Die beliebten Glühweintassen gibt es auch dieses Mal wieder zu kaufen. Sie zeigen dieses Jahr einen Chor dar. Denn nächstes Jahr veranstaltet Frankfurt das Deutsche Chorfest. Insgesamt wurden rund 150 000 Tassen angefertigt. Außerdem werden auch wieder Backförmchen verkauft. Als Symbole für die Wirtschaft gibt es dieses Jahr Bären- und Bullenförmchen. Allerdings hängt das nicht mit den Bankenprotesten zusammen, die Entscheidung für diese Motive wurde schon vorher gefällt.
Neu wird dieses Jahr die Märchenhütte für Kinder sein. Diese wird im Archäologischen Garten am Dom aufgebaut.
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