Tod von Staatsoberhaupt: Börse in Frankfurt reagiert empfindlich
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Einige der wichtigsten deutschen Aktienindizes rutschen am Montag nach den negativen Vorgaben aus Asien wegen des plötzlichen Dahinscheidens des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Il ab, so die Experten. Mit Blick auf den X-Dax als einem ausserbörslichen Indikator für den deutschen Leitindex kam man gegen 8.15 Uhr auf 5.640 Punkte und lag damit 1,09 Prozent tiefer im Vergleich mit dem Schlusskurs vom Freitag. Zunächst belastete am Morgen die Sorge um politische Instabilität in Nordkorea bereits die asiatischen Märkte, im Anschluss an die Meldung, dass der nordkoreanische Diktator Kim Jong Ils gestorben sei. So sackte der südkoreanische Leitindex Kospi nach der Todesmeldung um bis zu fünf Prozent in den Keller. Glücklicherweise konnte sich aber in letzter Minute wieder ein wenig erholen.
Auch die europäische Schuldenkrise hat der ANleger nicht vergessen und zögert noch immer zu investieren. Dass der EZB-Präsident Mario Draghi nun prophezeien musste, dass infolge der Krise ein Auseinanderbrechens der Eurozone bevorstünde, dürfte die Stimmung ebenfalls belastet haben, wie Marktstratege Stan Shamu von IG Markets betonte. Sogar aus den USA gibt es negative Vorgaben. Schlechte Zahlen aus Europa und den USA sind für Montag allemal zu erwarten.
Man darf hoffen, dass sich die Lage nicht noch verschlimmert. In letzter Zeit gab es einfach zuviele Faktoren, die eine stabile Marktlage unmöglich gemacht haben. Selbst die Experten tun sich immer schwerer damit fundierte Prognosen zu liefern. Wer weiß, was als nächstes kommt und ob sich vor allem der asiatische Markt nicht weiter verschlechtert, weil der Sohn und Nachfolger Kim Jong Ils, Kim Jong Un, Machtbeweise in Form von Raketen auf andere asiatische Landstriche schießen wird.
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