Geschichte Frankfurt`s

Oper, Quelle: Jörg Sabel / pixelio.de

Die Geschichte der Bankenmetropole ist vielseitig und spannend. Die Kaiserpfalz brauchte eine lange Entwicklungszeit bis sie sich zum heutigen Mainhattan, wie sie liebevoll von deutschen Medien genannt wird, entwickelte.

Anfangs war Frankfurt nur ein kleiner Hügel am Ufer des Mains an der Furt.  Der älteste Teil der heutigen Stadt Frankfurt ist der Domhügel mit der Römerbergs. Grabungen brachten zu Tage, dass sich bereits in der Jungsteinzeit dort Menschen aufgehalten haben. In der römischen Zeit fingen die Menschen an, auf diesem Hügel zu bauen.

Urkundlich erwähnt wurde Frankfurt erst 793 als Franconovurd, also als Furt der Franken.

In der Zeit der Renaissance und der Reformation blühte Frankfurt förmlich auf, denn die Bildung und Wissenschaft entwickelte sich rasant. Der Buchdruck wurde erfunden und das förderte auch die Bildung und Intelligenz der Menschen. Wissenschaften wurden gepflegt und unterstützt. Die Frankfurter Buchmesse war vom 15. bis zum 17. Jahrhundert die bedeutendste Buchmesse Deutschlands und zog zahlreiche Besucher in die Stadt. Erst 1949 wurde die Frankfurter Buchmesse wieder zur wichtigsten Deutschlands, vorher hatte ihr die Leipziger Buchmesse den Rang abgelaufen.

Vom dreißigjährigen Krieg blieb Frankfurt stärker verschont, als andere Städte. Die Pest richtete da schon schlimmeren Schaden an. Nach dem Dreißigjährigen Krieg blieb Frankfurt weitere 100 Jahre von kriegerischen Angriffen verschont.

Der zweite Weltkrieg zog nicht ohne schlimme Wunden zu hinterlassen an Frankfurt vorbei. Zahlreiche Gebäude wurden durch Bombardierungen vollkommen zerstört und mussten nach dem Krieg mühsam wieder aufgebaut werden.

In den letzten 50 Jahren ist Frankfurt zum wichtigsten Finanzstandpunkt Deutschlands und nach London der zweitwichtigste in ganz Europa. Wie lange sich die Stadt diesen Titel noch halten kann, weiß niemand.

 

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