Archive for Juli, 2011
Parks in Frankfurt
Frankfurt gehört mit zu den grünsten Städten in Deutschland. Das ist vor allem deswegen wichtig da Frankfurt ein wichtiges Drehkreuz für viele Arbeitskräfte ist, die immerhin auch Erholung brauchen. So bietet die Stadt also jede Menge Parks, die man für die Mittagspause und natürlich auch in der Freizeit nach dem Job mit Freunden und Familie nutzen kann.
Parks bilden die Lungen der Stadt, frische Luft gibt’s vor allem im Chinesischen Garten des Benthmannparks. Hier kann man sich auf jeden Fall ausreichend denn Ruhe und etwas schönes fürs Auge gibt es hier genug. Der Park ist einzigartig angelegt und äußerst gepflegt. Seine ganze Vielfalt kann man bei schönen Spaziergängen über die kleinen Wege genießen. Entstanden ist der Garten im Jahr 1989 und obwohl die Bauzeit nur 5 Monate betrug ist dieser Park wirklich äußerst gelungen.
Vor allem bei jungen Leuten beliebt ist das Höchster Mainufer. Lange war das Gelände hier ungenutzt, bis die Stadt das Ufer neu gestaltete und jetzt jede Menge Bänke und Liegestühle dazu einladen den wunderbaren Blick aufs Wasser zu genießen.
Zwischen der Friedensbrücke und der Obermainbrücke liegt außerdem das wunderschöne Museumsufer in Sachensenhausen. Ehemals waren hier nur Zierbeete angelegt. Mittlerweile bieten lange Radwege das perfekte Ausflugsziel für Radfahrer und Skater. Auch Spaziergänger kommen hier auf ihre Kosten, denn an der anderen Uferseite ist die wunderschöne Skyline des Frankfurter Bankenviertels zu bestaunen. Regelmäßig finden hier auch Veranstaltungen und Flohmärkte statt.
Doch nicht nur in der Innenstadt sondern auch am Stadtrand von Frankfurt eröffnet sich ein riesiges Naherholungsgebiet. Die Stadt ist von einem großen Grüngürtel umgeben der vor allem an den Wochenenden viele Freizeitmöglichkeiten für die ganze Familie bietet. Auch leidenschaftliche Läufer finden hier auf speziellen Fitnesswegen eine schöne Abwechslung zum stressigen Arbeitsalltag in der Stadt.
Der Reebok Women’s Run
Am Samstag den 23.07.2011 war es wieder soweit. Der alljährliche “Reebok Women`s Run” startete in Frankfurt zum sechsten Mal. Dafür ging es entweder auf eine fünf oder auf eine acht Kilometer lange Strecke. Startpunkt stelle die Haupttribüne des Commerzbank-Arena dar, von der aus es durch den Stadtwald ging und zurück zur Commerzbank-Arena. der Fünfkilometer Lauf startete um 16 Uhr, der Achtkilometer Lauf um 17.30 Uhr. Vor dem Lauf gibt es ein kostenloses “Warming-Up” von professionellen Trainerinnen und Trainern.
Neben dem Lauf gab es wieder allerhand Rahmenprogramm mit Laufanalyse,einer Fitnessmesse, sowie Wellness-und Beautyanwendungen.
Der Spaß steht dabei immer im Vordergrund. Keine verpflichtende Zeitmessung oder Leistungsdruck. Wichtig ist das Wohlbefinden und die Fitness für Frauen aller Altersgruppen.
mit dem Startgeld von 19,90€ unterstützt der “Women`s Run” autonome Frauenhäuser in ganz Deutschland. Diese bieten Frauen Hilfe und Schutz, welche von Gewalt betroffen oder bedroht sind. Mit dem Slogen “Wir machen Frauen stark” soll die Wichtigkeit und der nutzen von Frauenhäusern betont werden. Mit dem Gewinn aus den Startgeldern und den Spendengeldern von Sponsoren können so, noch mehr Frauen in Frauenhäusern unterstützt werden.
Für die Läuferinnen sind in den knapp Zwanzig Euro Startgeld eine Finisher-Tasche-gefüllt mit vielen Produkten der Veranstaltungspartner, sowie das offizielle Funktionsshirt mit dem aufgedruckten Spruch” Running Queen” enthalten. Außerdem gibt es zusätzlich den freien Eintritt in das Freibad Stadion.
Sven Väths Cocoon Club
Der Cocoon Club gehört nicht nur zu den besten Clubs Frankfurts, sondern ist deutschlandweit anerkannt. Der Club liegt im Frankfurter Stadtteil Fechenheim und ist ein bekannter Technoclub.
Mit Platz für etwa 1.500 Besucher bietet der Club neben vielen Tanzflächen, auch zwei Restaurants, mehrere Lounges und Bars. Auch besonders populär sind die einzelnen in Nischen eingelassene Sofas, die kleinen “Cocoons”, die man allerdings extra anmieten muss. Die Architektur ist insgesamt erwähnenswert. Auch die Tanzeinlagen von Dream and Dare sind sehenswert. Die Raumgestaltung wirkt mit den runden Formen sehr futuristisch. Der “Mainfloor” hat eine Tanzfläche, die mit wechselnden Farben
illuminierten “Membran” umrundet ist. Manche der kleinen “Cocoons” sind geschlossen und werden für VIPs reserviert. Das erste Restaurant “Silk” und das zweite “Micro” werden von den sternengekrönten Kreationen des Chefs Mario Lohninger bereichert.
Der Cocoon Club wurde am 18. Juli 2004 eröffnet als eine Veranstaltungsreihe im Frankfuerter Club U60311. In regelmäßigen Abständen veranstaltet wurde der Abend zu einem Muss. Der jetztige Club wurde angeblich mit zweistelligen Millionenbeiträgen von einem Frankfurter Geldgeber sowie einer deutschen Hypothekenbank finanziert. Allein das eingebaute Soundsystem kostete 700.000 Euro.
Zu den ständigen DJs zählen DJ Karotte, Sven Väth, Toni Rios und C-Rock. Auch viele renommierte Gast-DJs sind im Cocoon aufgetreten. Es legten auf Richie Hawtin, Ricardo Villalobos, DJ Hell, Zombie Nation sowie auch Tiefschwarz, Turnablerocker und viele andere. In den Jahren 2004, 2005, 2006 und 2007 wurde der Cocoon durch die renommierten Musikzeitrschriften Groove und Raveline zum besten Technoclub des Jahres gewählt worden.
Momentan kann man den Club freitags und samstags besuchen. Zudem wird eine Partyreihe Amnesia auf der Insel Ibiza veranstaltet. Diese Partys werden meistens im Sommer drei Monate lang organisiert. Eine große Opening Party gehört ebenfalls dazu.
Die Frankfurter Buchmesse
Jedes Jahr im Oktober findet die Frankfurter Buchmesse statt. 1949 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels gegründet, werden auf der Messe auch jährlich der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, der Deutsche Jugendliteraturpreis sowie auch der Nobelpreis für Literatur vergeben.
Die Buchmesse in Frankfurt gab es jedoch schon in der Frühen Neuzeit und geht auf eine 500 Jahre alte Tradition zurück. Dies ging einher mit der Revolutionierung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg in Mainz, wobei die Frankfurter Messe zum Ort des Verlagsbuchhandels wurde. Bis ins 17. Jahrhundert hinein blieb sie sogar zentrale Buchmesse-Stadt in Europa. Während der Zeit der Aufklärung übernahm dann die Leipziger Buchmesse diese Rolle, wobei Frankfurt dann jedoch nach der Teilung Deutschlands, wieder aufblühte.
Für den ungewöhnlichsten Buchtitel des Jahres, entwickelte man in 1978 den Diagram-Preis. In 2004 gab es dann erstmals das Forum Film & TV. Die weltweit größte Antiquariatsmesse schloss sich ein Jahr später an. Auch eine Branchendarstellung für Zeitschriftenverlage und eine gemeinsame Ausstellung mit der Spielwarenmesse Nürnberg kamen hinzu.
Eine kostenlose Zeitung wurde herausgegeben, über die Buchmesse, die 2009 sogar von der Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem chinesischen Staatspräsidenten eröffnet wurde. In erster Linie jedoch soll die Veranstaltung als Fachmesse für Verleger, Agenten, Buchhändler, Bibliothekaren, aber auch für Illustratoren, Wissenschaftler, Übersetzer, Drucker, Autoren und Künstler sein und zur Präsentation des Angebots und dem Abschluss möglicher Geschäfte dienen.
An nur zwei Tagen ist auch Publikum mitsamt einer Vielzahl an Touristen zugelassen. Doch auch darüber hinaus wirkt die Messe in den Medien und bringt die deutsche Literatur mithilfe des Auswärtigen Amtes, der Schweizer Kulturstiftung Pro Helevetia und dem Goethe-Institut auch ins Ausland.
Noch von 1949 bis 1957 von Wilhelm Müller geleitet, übernimmt dies seit dem 1. April 2005 Juergen Boos. Auch ein kleiner Beirat auf internationaler Ebene wurde gegründet.
Einen besonderen Schwerpunkt spielt seit dem Jahre 1988 immer ein bestimmtes Gastland. Das bietet dann in Form con Lesungen, Literaturförderungen und auch Preisverleihungen ein kulturelles Programm, immer in Bezug auf das Land. Unter den vielen Gastländern befanden sich beispielsweise auch Japan, Frankreich, Mexiko, Russland, Irland und Indien, als einziges Land, das schon zweimal diese Rolle übernehmen durfte.
Der Frankfurter Grüngürtel
Der Frankfurter Grüngürtel ist ein ringförmig um die Kernstadt von Frankfurt am Main verlaufender Freiraum. Er umfasst 8.000 Hektar, was etwa einem Drittel des Frankfurter Stadtgebiets entspricht. Als Landschaftsschutzgebiet ist er von der Stadtbebauung ausgenommen und ist größtenteils natürlich belassen. Der Frankfurter Grüngürtel wurde 1991 als einer der ersten Grüngürtel der Welt mit einer Verfassung begründet.
So wird als Frankfurter Grüngürtel heute der äußere und somit dritte und einzig geschlossene Grüngürtel der Stadt bezeichnet. So war dieser aber noch nicht immer da, sondern fehlte lange Zeit. So zeigten sich nach dem zweiten Weltkrieg die Folgen eines fehlenden Grüngürtels für Frankfurt. So sollten viele Gebiete mit riesigen Wohnblock bebaut werden und sich zum tertiären Sektor entwickeln. Doch wie in anderen Städten protestierte die Bevölkerung sehr stark.
Der Architekt und Stadtplaner Till Behrens war fast der einzige der Lösungsvorschläge brachte und der Bevölkerung entgegen kam. So sah sein Konzept vor, dass die letzten vorhanden Restgrünflächen zu durchgehenden Landschaftsbändern verbunden werden sollten.
So verläuft der Grüngürtel heute von der Niddamündung in den Main durch das Niddatal nach Nordosten bis Berkersheim und führt dann mit großflächigen Ackerland über den Lohrberg, Berger Rücken, den Beger Han hinunter zum Enkheimer Ried und Enkheimer Wald, um nach der Unterbrechung durch das Endstück der A66 an den Mainbogen zu gelangen. Anschließend wird er auf der südlichen Mainseite durch den Seehofpark weitergeführt bis zum Frankfurter Stadtwald, welcher auch zum größten Teil des Naturparks zählt. Letztendlich erreicht er das Naturschutzgebiet Schwanheimer Dünen, was gleichzeit das Ende des Gürtels ist.
Als Wappen für diesen Grüngürtel wurde das Grüngürteltier konzipiert. So wurde an der Wörthspitze unter anderem eine Grüngürteiltier-Stele errichtet, wobei es sich um Bronzeskulptur des des Grüngürteltieres handelt.
Mainhattan
Die Skyline von Frankfurt kann sich sehen lassen, nicht umsonst trägt die Metropole am Main inzwischen den Spitznamen Mainhattan. In den letzten Jahrzehnten ist die Stadt in die Höhe gewachsen. War in den 1950er Jahren der Kaiserdom mit seinen 96 Metern Höhe noch das Gebäude, was am weitesten in den Himmel geragt hat, so wird er heute von inzwischen über hundert Hochhäusern überragt, allem voran dem Commerzbankturm, der inklusive Antenne stolze 300 Meter misst.
Doch nicht nur in der Höhe übertrumpfen sich die Gebäude in ‘Bembeltown’ inzwischen, auch scheinen die Architekten in Sachen Ästhetik neue Maßstäbe setzen zu wollen. Stararchitekt Helmut Jahn hat den Messeturm gestaltet, das 116 Meter hohe Japan Center von Joachim Ganz, was im Jahr 1996 fertig gestellt wurde, besitzt eine terrakottafarbene Natursteinverkleidung und ahmt den klasssischen geometrischen japanischen Stil nach und der Westhafen Tower im Gutleutviertel hat eine zylindrische Form und sieht aus wie das den Frankfurtern liebste Behältnis: Das Apfelweinglas. Besonders beliebt bei den Frankfurtern ist aber ein anderes Gebäude: Der Maintower bietet die Möglichkeit, die Aussicht aus dem 56. Stock von einer Aussichtsterrasse zu genießen.
Aber nicht nur die Skyline, auch die Innenstadt, die sogenannte zeil verändert sich. Hier wurde das ‘Palais Quartier’ gebaut, eine der am meisten frequentierten und umsatzstärksten Einkaufsmeilen Deutschlands.
Ein weiteres architektonisches Highlight entsteht gerade im Osten der Stadt direkt neben der Großmarkthalle. Dort plant gerade das Architekturbüro Coop Himmelb(l)au, was für seine avantgardistischen Werke bekannt ist, ein ineinander verschlungenes Doppelhochhaus.
Man darf also auch in Zukunft gespannt sein, wie sich die Metropole in Hessen weiter entwickeln wird. Einen Mangel an ebenso hohen wir ansehnlichen Gebäuden wird es jedenfalls in nächster Zeit nicht geben.
Die Batschkapp
Wer kennt nicht die Batschkapp. Eines der berühmtesten Kulturzentren Frankfurts in dem vor allem alternative und rockige Musik gespielt als auch performt wird.
Es handelt sich hierbei nicht um irgendeinen kleinen coolen Szeneladen, sondern wirklich um DEN Club schlechthin in Frankfurt. So kann dieser Club damit auftrumpfen, dass hier schon bekannte Künstler wie Nirvana, R.E.M., Die Toten Hosen oder aber auch Lenny Kravitz hier auftraten. Und das sind nun wirklich keine kleinen regionalen Künstler aus dem hessischen Raum, sondern wirklich international gefeierte Stars. Besonders bekannt wurde der Laden auch dank Sabrina Setlur, da diese 1995 ein Musikvideo in diesem Schuppen drehte. Mittlerweile ist dieses Kulturzentrum schon 35 Jahre alt, sodass die extra produzierte Jubiläums-CD die 2006 anlässlich der 30 Jahr Feier gepresst wurde, schon wieder der Vergangenheit angehört und man mittlerweile sicherlich schon auf die 40-Jahr Feier schielt. Interessant ist auch, dass 2007 eine Dokumentation zum Club gedreht wurde in der sich viele bekannte Künstler zum Club äußerten und über die Batschkapp schwärmten.
Das der Club schon ein langes Bestehen hat, beweisen Fakten wie etwa, dass Joschka Fischer zur Stammkundschaft gehörte. Man kann sich natürlich denken, dass es sich hierbei mit großer Wahrscheinlichkeit um die ersten Jahre des Clubs handeln muss.
Zum Club gehört auch noch eine (jedoch unabhängig betriebene) Kneipe, die auch oft als Location für Konzerte genutzt wird. Außerdem gibt es auch noch einen zweiten kleineren Club der sich in der Innenstadt Frankfurts befindet. So lässt sich ruhig vermuten, dass die Betreiber der Batschkapp das Frankfurter Nachtleben vollkommen unter Kontrolle haben und sicherlich nicht wenig beeinflussen.
Zum Schluss vielleicht noch ganz interessant, dass der Club vor allem für die autonome und linke Gegenkultur gegründet wurde und schon seit seiner Gründung über konstant hohe Besucherzahlen verfügt.
Die Eintracht Frankfurt
Wenn man den Namen „Eintracht Frankfurt“ hört, dann klingeln in erster Linie dem passionierten Fußball-Fan die Ohren. Na klar. Jeder denkt gleich an den bedeutenden Traditionsverein der ersten deutschen Fußball Bundesliga, der aber rein sportlich gesehen nach einer kleinen Hochphase in der Hinrunde der letzten Saison stets zwischen grauem Mittelfeld und Abstiegsbedrohung rangiert, die sich in der letzten Saison, die doch so vielversprechend begann, auch einmal wieder bewahrheiten musste. Die letzte große sportliche und auch wirtschaftliche Erfolgsepoche der Eintracht liegt dabei zurück in die Mitte der 90er Jahre und endete damals bis auf weiteres. Seitdem hat die Eintracht um ihre sportliche wie auch finanzielle Existenz in der ersten Bundesliga zumindest regelmäßig zu kämpfen. Aktuell gilt aber die Eintracht dennoch als einer der finanziell solidesten und gesünderen Vereine im deutschen Fußball.
Aber Eintracht-Frankfurt ist nicht nur einer der großen Traditionsvereine im deutschen Fußball, sondern zudem auch der bekannteste und größte Sportverein in Frankfurt am Main. Sie gliedert sich in 15 weitere Abteilungen für Sportarten wie Turnen, Leichtathletik, Hockey, Boxen, Tennis, Handball, Rugby, Tischtennis, Basketball, Eissport, Volleyball, Eishockey, Dart und Triathlon. Übergreifend sind die Vereinsfarben rot-schwarz-weiß als Untergrund für den Adler als Vereinswappen.
Das höchste Gremium des Vereins ist laut Satzung des Präsidiums, dem der Präsident (aktuell Peter Fischer) und die Vizepräsidenten angehören, denen jeweils ein spezifischer Bereich zugeteilt ist. Die weitere Führungsstruktur ist dann in den Verwaltungsrat, den Wahlausschuss und den Ehrenrat aufgeteilt. Die zum Verein gehörende, gewinnorientierte Eintracht Frankfurt Fußball GmbH wird von einem dreiköpfigen Vorstand um Heribert Bruchhagen geführt und von einem Aufsichtsrat den Statuten des AktG gemäß kontrolliert. Dabei untersteht der rein sportliche Bereich der sportlichen Führung um den Cheftrainer Armin Veh, die Assistenztrainer, Torwarttrainer, zwei Talent-Scouts und dem Leiter der Lizenzspielerabteilung.
Die Heimspiele trägt Eintracht Frankfurt in der Commerzbank-Arena in Sachsenhausen-Süd aus, in welchem sich auf die Geschäftsstelle der Eintracht Frankfurt Fußball AG befindet.
Seen im Frankfurter Umland
Wer im Hochsommer bei besonders heißen Temperaturen verzweifelt ans Meer denkt und sich nur noch an den Strand und die Küste wünscht und dieser Wunsch leider vergeblich unerfüllt bleibt, weil die Küste hunderte oder tausende Kilometer entfernt liegt, für den gibt es zumindest im Frankfurter Raum ungeahnte Alternativen, sich bei hochsommerlichen Temperaturen die heiß ersehnte und gewünschte Abkühlung zu verschaffen.
Denn Naherholung, die mit Badespaß kombiniert werden kann, bieten zahlreiche Badeseen, die circa in einem Umkreis von 30 Kilometern um Frankfurt aufgesucht werden können. Viele von ihnen sind zwar nicht natürlichen Ursprungs, sondern vielmehr durch Baggerarbeiten bedingte Relikte aus einer Zeit, in der man in diesem Gebiet intensiv nach Kies suchte. Aber dies tut dem Badespaß ja keinen Abbruch. Zudem viele von diesen durchaus sehr attraktiven Badegewässern mit Liegewiesen und teilweise sogar mit richtigen Sandstränden modernisiert und gestaltet wurden. Manche wurden dabei gar noch um gastronomische Einrichtungen und Umkleidekabinen ergänzt, sodass auf der Suche nach Erholung und Abkühlung eigentlich keine Wünsche mehr offen bleiben.
Was auch zudem daran liegt, dass die Seen und die umliegenden Landschaften nicht nur die Möglichkeit für grenzenlosen Badespaß bieten, sondern auch weitere attraktive Aktivitäten wie Surfen, Fußball oder Beachvolleyball auf eigens dafür geschaffenen Anlagen dem potentiellen Besucher offerieren. Selbstverständlich ist es natürlich auch möglich, einfach nur auf den Wiesen dem Müßiggang zu frönen, ein gutes Buch zu lesen oder in entspannter und netter Atmosphäre einen gemütlichen Grillabend zu verbringen. Die bewaldete Umgebung lädt dazu auch zum Radfahren, Joggen und Wandern ein, sodass den Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung eigentlich keine Grenzen gesetzt sind.
Wer jetzt bei den Badeseen noch Bedenken wegen möglicher Bakterien oder Verschmutzung hat, der sei damit beruhigt, dass die Badegewässer alle zwei Wochen auf gesundheitliche Unbedenklichkeit getestet werden. Also, auf in den Langener Waldsee, den Badesee Walldorf, den Raunheimer Waldsee, den Badesee Hainburg, das Waldschwimmbad Rüsselsheim, das Strandbad Birkensee, das Strandbad Bärensee oder das Strandbad Spessartblick. – Die Alternativen sind vielfältig!
Frankfurt und sein Apfelwein
Wenn man nach Frankfurt oder die Region um Frankfurt herum fährt, kommt man an einem Getränk definitiv nicht vorbei: der Apfelwein bzw. Äppelwoi oder Äppler, wie es in der Umgangssprache heißt. Dieser Fruchtwein ist, wenn er richtig gekeltert wird, ein reines Naturprodukt und enthält meistens 5 bis 6 % Alkohol. Man trinkt das Frankfurter Nationalgetränk am besten bei 11 bis 14 °C.
Der „Äppler“ wird wie der Name schon sagt nur aus Äpfeln hergestellt. Es werden keine Birnen oder anderes Obst hinzugesetzt, deshalb hat der Apfelwein auch ein frischen und herben Geschmack. Dabei ergeben drei Zentner Äpfel ungefähr 100l Apfelwein.
Im Prozess der Kelterung wird besonders auf säurehaltige Sorten wertgelegt aus dem Streuobstanbau zum Beispiel „Trierer Weinapfel“ , „Schafsnase“ oder der „Kaiser Wilhelm“. Im Herbst werden die Kelteräpfel dann in die Pressen gefüllt und los geht’s.
Das trübe, gelbe Konzentrat was zunächst ausgepresst wird, trägt den Namen „Süßer“, Mitte Oktober ist der Saft dann schon etwas gegoren und heißt „Rauscher“. Aber erst zur Weihnachtszeit ist dann der neue Apfelwein ausgegoren und kann stilecht aus einem „Gerippten“ (Glas) getrunken werden, eingeschenkt aus dem Bembel natürlich. Man nennt den Wein dann „Neuer Heller“ bzw. etwas später nur noch „Alter“. Doch egal wie man es nennt, der „Äppelwoi“ kann in allen Stadien der Reife getrunken werden und findet dort auch in jeder seine Liebhaber.